Sicher mit den Ergebnissen einer radionischen Analyse umgehen

Inhaltsverzeichnis

Gelegentlich sind Nutzer von Radioniksystemen irritiert, wenn Ergebnisse der Analyse nicht nachvollziehbar sind.
Dies ist kein Fehler des Systems, sondern begrรผndet in Effekten, welche die Untersuchung von Resonanzen mit sich bringt.

Radionische Resultate entstehen aus GesetzmรครŸigkeiten der Natur heraus.
Das Radioniksystem Elip erstellt die Ergebnisse nicht, sondern nimmt sie von natรผrlichen Phรคnomenen entgegen.
Es stellt also eher eine Art รœbersetzer oder รœberbringer dar.

Nichtssagende Ergebnisse sind also entweder

a) von zu geringer Resonanz, also unbedeutend, oder
b) weisen zwar brauchbare Resonanz auf,  der Radioniker erkennt das jedoch nicht.

Im folgenden sind einige Mรถglichkeiten aufgezeigt, die beim Verstรคndnis solcher Ergebnisse hilfreich sein kรถnnen.

1. Alternative Ergebnisse bei Wiederholung

Situation: Der Test wurde wiederholt und ist in irgendeiner Form schon mal so abgefragt wurden. Das System bietet dann Alternativen zum ersten Ergebnis an.

Der erste Test ist in der Regel der aussagekrรคftigste und wird so von den meisten Nutzern verwendet.
Man kann sich dieses Wissen auch zu nutze machen und gezielt mehrere Tests, also mehrere Alternativen auf sich wiederholende Muster hin untersuchen.
Dies bedeutet, den „Roten Faden“ zu finden, etwas, was den Fall durchdringt.
Beispielsweise kรถnnten verdeckte Muster hinter den Symptomen stehen, welche man untersucht.

2. Mangel an Bandbreite oder Qualitรคt der gewรคhlten Daten

Situation: Es gibt es kein Ergebnis mit den gewรคhlten Datenbanken.

Die Datenbanken schaffen es nicht, die gewรผnschte Anzahl an Ergebnissen sinnvoll darzustellen.
Dies kommt vor, wenn beispielsweise acht Ergebnisse gewรผnscht sind, jedoch bei den gewรคhlten Datenbanken nur zwei sinnvolle enthalten sind.
Elip wird jedoch zu acht Ergebnissen gezwungen und fรผllt die restlichen sechs Resultate mit Eintrรคgen deutlich niedrigerer Resonanz auf.
Diese erscheinen dem Radioniker dann oft als nichtssagend.

Abhilfe:

  • Mehrere Datenbanken mit breitem Themenbereich nutzen, besonders beim ersten Test.
  • Bei der Erstellung von Datenbanken beachten, das genutzte Systeme vollstรคndig sind. Eine Datenbank sollte alle Mรถglichkeiten beinhalten, die auf eine Anfrage hin mรถglich sind.
    ( in einer Elemente-Datenbank sollten alle Elemente enthalten sein.)
  • Datenbanken kรถnnen um folgende Eintrรคge erweitert werden:
    a) „Eine andere hier nicht genannte Mรถglichkeit kommt in Frage.“
    b) „In Bezug auf diese Anfrage sollte gar nichts unternommen werden.“

So gibt man dem System die Mรถglichkeit mitzuteilen, dass

  • a) zu wenig Daten zur Verfรผgung stehen oder
  • b) dieser Ansatz unterlassen werden sollte.

2.1. Kreative Deutung

Findet das Radioniksystem keine passenden Ergebnisse, werden Eintrรคge mit weniger Resonanz gewรคhlt.
Diese haben dann oft einen verblรผffenden Bezug zum richtigen Ergebnis.
Ebenso von groรŸem Nutzen ist es, die verwendeten Datenbanken zu kennen, deren Philosophie und Ideen zu verstehen um den Fall besser beurteilen zu kรถnnen.

3. Datenmasse / Unschรคrfe

So verlockend groรŸe Datenbanken mit 1000 und mehr Eintrรคgen auch scheinen, ist eine zu hohe Masse an Daten kontraproduktiv. Die Datenbankeintrรคge stehen untereinander in Resonanz und das System greift zunehmend auch schwรคchere Eintrรคge heraus.
Dies ist ein universelles Prinzip und nicht Schwรคche des verwendeten Systems. Man spricht von Unschรคrfe.

Beispiel Homรถopathie. Die Ergebnisse von Riesendatenbanken mit mehreren tausend Eintrรคgen sind meist exotische, unbekannte, kleine Mittel. Der Behandlungserfolg ist entsprechend. Die groรŸen, erprobten Mittel gehen in der Masse der kleinen oft unter.
Das den meisten Systemen zugrundeliegende Prinzip der Auswertung des Zufalls erlaubt es nicht, permanent erprobte Mittel zu analysieren. Irgendwann setzt sich dann mal die Masse durch, zum Nachteil der Qualitรคt der Analyse. Diese erhรคlt dann schon ein Resultat mit Resonanz, aber unter Umstรคnden nicht das Beste.

Lรถsung ist es, รผbersichtliche, „scharfe“ Datenbanken zu erstellen. Wenn diese kein minderwertiges Datenmaterial enthalten, kann auch nichts minderwertiges getestet werden.
In unserem Beispiel macht es durchaus Sinn, kleinere Homรถopathie – Datenbanken mit 50 bis 400 Mittel zu verwenden. Diese decken in der Praxis sowieso 80 – 90% aller Fรคlle in homรถopathischen Praxen ab.
Hahnemann, der Erfinder der Homรถopathie hatte selbst nur etwa 50 Mittel zur Verfรผgung.
Sollte sich nach Einsatz der bewรคhrten Mittel nichts tun, kann der Radioniker immer noch groรŸe Datenbanken bemรผhen.

Ebenso erfolgreich ist Spezifizierung. Bei einem speziellem Anliegen wie etwa dem Symptom „Husten“ profitiert das Ergebnis von einer Reduktion der Datenbanken auf die bei Husten erprobten Mittel. Der Radioniker sollte keine Scheu vor kleinen Datenbanken haben. GroรŸe Datenbanken sind oft ein Verkaufsargument aber leider kein Gewinn fรผr die Qualitรคt der Analysen.

Bewรคhrt hat sich auch die Analyse in Ebenen, von oben herab.
Beispiel Organe. Anstatt alle bekannten Stรถrungen in eine Riesendatenbank zu packen, wird nur das gestรถrte Organ untersucht.

4. Zeitliche Verschiebung

Situation: Das Ergebnis macht zum gegenwรคrtigen Zeitpunkt noch keinen Sinn.

Hรคufig bemerkt der Radioniker erst Wochen oder Monate spรคter, was das radionische System da eigentlich von ihm wollte.
Viele Dinge schlummern im Menschen und kommen erst spรคter an die Oberflรคche.

5. Umfeld

Da alle Lebewesen miteinander verwoben sind, kann der Radioniker viele Resonanzen aus dem Umfeld des Klienten testen.
Wer mit Tieren oder Kindern arbeitet, weiรŸ, dass diese sehr stark die Muster ihrer Halter bzw. Eltern tragen.
Das gilt auch fรผr Partner, Verwandtschaft, Freunde, Kollegen, Chefs, Nachbarn, Gruppen, …
Umgekehrt wirken Projektionen / Besendungen fรผr den Klienten immer auch in dessen Umfeld hinein.

6. Blockaden.

Es gibt zahlreiche Muster in Lebewesen, die dafรผr sorgen, dass sich gewisse Dinge nicht mehr wiederholen und das Lebewesen schรผtzen.
Es kann vorkommen, dass diese Muster fortdauern, obwohl ihr Zweck hinfรคllig ist. Ab diesem Punkt stรถren sie und werden Blockaden genannt.

Negative Blockaden sind z.B.:

  • ร„ngste vor der Wiederholung eines schmerzhaften Zustandes
  • Positiver Krankheitsgewinn. Mit der Stรถrung verbundene Annehmlichkeiten sollen bleiben (Rente, Aufmerksamkeit, Identifikation,…).

Positive Blockaden:

  • Bei Prozessen im Klienten, die nicht gestรถrt werden dรผrfen.
  • Wenn der Radioniker nicht der richtige Ansprechpartner fรผr das Problem ist. Eventuelle รœberforderung oder mangelnde Kompetenz.
  • Wenn der Radioniker รคhnliche Herausforderungen hat und sich mit dem Klienten aufschwingt (Aufschwingphรคnomen).

Die Radionik ist eine wunderbare Mรถglichkeit, Blockaden aufzudecken und aufzuarbeiten.

7. Anbindung

Unter Anbindung versteht man die Verbindung des Benutzers zu geistigen Feldern oder Wesenheiten.
Je vertrauter der Benutzer mit gewissen geistigen Feldern ist, umso besser ist der Zugang zu Informationen รผber oder von diesen Feldern.
Anbindung erlangt man durch eine Vielzahl an Mรถglichkeiten:

  • Auseinandersetzung mit diesen Feldern,
  • ihr Studium,
  • Erfahrungen mit ihnen,
  • Gesellschaft,
  • Geschlecht,
  • Religion,
  • Vererbung,
  • Familie, …

Bei der Analyse mit Elip gilt: mรถglichst viel Praxis. Die Ergebnisse werden besser.
Der Benutzer und das System harmonisieren zunehmend. Auch dies ist ein Prozess verstรคrkter Anbindung.

8. Anhaftung

Wer zB. mit dem Rauchen aufhรถren ๏ปฟmรถchte sollte es strikt unterlassen, Pendel oder Gerรคt zu befragen, ob vielleicht eine Zigarette zwischendurch mรถglich ist.

Das unbewusste Interesse an diesem verlockendem Stoff ist sehr groรŸ und wir kรถnnen davon ausgehen, dass die Frage nicht im Sinne einer gesunden, endgรผltigen Lรถsung beantwortet wird.

Diese Anhaftung, dieses starke Interesse an materiellen oder immateriellen Sachen gibt es auf nahezu allen Ebenen:

Substanzen, Beziehungen, Religionen, Philosophien, Glaubenssysteme, Gefรผhle, Gedanken, Sexualitรคt, uvm.

Gerade in der Selbstbehandlung sollte man diese Mรถglichkeiten im Hinterkopf behalten.

Elektronische Radioniksysteme sind hierbei nicht so anfรคllig wie manuelle mit Pendel oder Tensor.

9. Stress

Stress schafft Resonanzen zu Feldern, die in der Regel dem Erfolg der radionischen Arbeit entgegenstehen.
Unruhe, Dezentriertheit, mangelnde Erdung, Negativitรคt, … sind Aufforderungen, den Fokus auf sich selbst zu lenken.

10. Angemessenheit der Anfrage oder „Wie man in den Wald hineinruft, …“

Die Natur / das Universum spiegelt unsere Anfragen.

Regel: „Wer freundlich fragt, dem wird freundlich geantwortet.“

Durch die Art und Weise der Anfrage wird ein Feld geschaffen, auf welches die Natur reagiert.

Es ist kein Problem, wรคhrend des Autofahrens mit dem Smartphone zu testen, ob man beim Italiener halten oder doch besser selber was kochen sollte.
Analysiert man jedoch Klienten oder plant sein weiteres Leben, sollte man die nรถtige Ruhe und Zeit aufbringen, sich mit dem Fall vertraut zu machen.
Dies wird dann entsprechend von der Natur wahrgenommen und in den Resultaten honoriert.

Vielen Dank und viel Freude mit ELiP.

Daniel Berthold, 2022